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Saathain

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Am Zusammenfluss von Schwarzer Elster und Großer Röder, westlich von Elsterwerda, liegt der Ortsteil Saathain.


1140 wurde Saathain erstmals erwähnt. Es wurde von einer Burg in Saathain (castrum sathim) gesprochen, die vermutlich zum Schutz des wichtigen Überganges über die Schwarze Elster errichtet wurde. Von 1065 bis um 1379 gehörte Saathain als Reichslehen zum Stift Naumburg, danach fiel es an das Königreich Böhmen. 1557 wurde der Ort sächsisch und kam nach dem Wiener Frieden 1815 zu Preußen.


Sehenswert ist die Fachwerkkirche von 1629 mit ihrer bebilderten Decke und den ebenfalls bebilderten Wänden. In der unter Denkmalschutz stehenden Kirche finden regelmäßig Sommerkonzerte statt.


Saathain hat einen alten Gutspark und einen neu gestalteten Rosengarten. Hier können ca. 5000 Rosen in 100 verschiedenen Sorten bewundert werden. Nach Umgestaltung der Gutsanlage finden Ausstellungen in den neu hergerichteten Räumen statt. In den ehemaligen Stallanlagen finden kulturelle Veranstaltungen statt, deren künstlerische Qualität sich weit über die Gemeindegrenze herumgesprochen hat.


Die Umgebung rund um Saathain ist durch Auenwälder an den Flussläufen der Schwarzen Elster, der Röder und des Röderkanals geprägt. Eine sehr gepflegte Landgaststätte lädt zum Verweilen ein. Der parkähnlich gestaltete Sportplatz befindet sich in gutem Zustand.

Einwohner: 516 (Mai 2013)

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