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Schönborn

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Schönborn auf einen Blick
Einwohner: 1021
Fläche: 12,5 km²
Entfernung von Doberlug: 4 km
(Stand: 2011)

Geschichte
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes Schönborn erfolgte am 22. Juli 1234. In der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts wurde die Kirche errichtet. Sie gehörte zu den bemerkenswertesten frühgotischen Backsteinbauten im Kreis. Leider wurde sie im Inneren völlig übermalt.

Der Braunkohlebergbau prägte auch Schönborn. Bereits 1743 begann in der Moritz Seidel Grube die Kohleförderung. Der Abbau der Kohle unter Tage wurde von 1847 bis 1908 in der Grube "Pauline" betrieben und zwischen 1920 und April 1927 noch einmal aufgenommen. Seit 1881 erfolgte die Verarbeitung der Kohle in einer Pressfabrik, welche die älteste in der Niederlausitz war.

Interessant war das alte Glaswerk in Schönborn, welches 1899 eröffnet wurde und unter dem Namen "Johannahütte" Bleikristall von bester Qualität herstellte. Nach der Wende wurde in Schönborn ein Glasmuseum eröffnet. In ihm konnte das traditionelle Handwerk der Glasmacherkunst besichtigt werden.

Kultur
Schönborn ist heute ein interessantes, modernes Dorf. Mit seinem neu gestalteten Dorfanger, dem rekonstruierten Amtsgebäude, dem alten Glaswerk, der Waldbühne mit seiner Festwiese und den Sportanlagen. Der Dorfanger wurde über eine geförderte Maßnahme im Rahmen eines Jugendsofortprogramms zu einem attraktiven Blickfang umgestaltet.

Die Freiwillige Feuerwehr Schönborn führt neben ihren Einsätzen auch Wettkämpfe mit anderen Feuerwehren der angrenzenden Amtsgebiete durch.